BewusstseinsMedizin

Arbeiten mit biogenen Informationssystemen

Radionik Fibel – Basiswissen für Anfänger 

Der Autor dieses Leitfadens, Claudio Romanazzi, ist ein erfahrener Praktiker alter Schule und beschreibt mit viel Hintergrundwissen die radionische Szene im deutschsprachigen Raum. Er ist Befürworter der klassischen Radionik, deren Anwender vorwiegend radiästhetisch, d.h. mit Pendel, Tensor oder Reibeplatte die optimale Geräteeinstellung ermitteln.

Was Radionik ist und welche Möglichkeiten sich beim Arbeiten mit dieser faszinierenden Methode ergeben, wird eingehend beschrieben. Dabei wird strikt zwischen klassischer und moderner Radionik unterschieden. Der Autor erläutert ausführlich die Arbeitsweise der klassischen Radionik, geht aber auch im Detail auf die modernen Instrumente ein, die mit computergestützten Programmen arbeiten. Hinzu kommt als vielgepriesenes Qualitätsmerkmal bei einigen Geräten die so genannte Diode mit weißem Rauschen, die wesentlich zu positiven Ergebnissen beitragen soll. Ihr ist ein umfangreiches Kapitel gewidmet, mit stichhaltigen Argumenten für und wider.

Da die Radionik auf geistigen Gesetzmäßigkeiten basiert, rufen die Geräte, welcher Art auch immer, von sich aus keinerlei Wirkung hervor. Sie sind jedoch äußerst nützliche Hilfsmittel, deren wahrer Wert erst im rituellen Kontext der Anwendung zur Geltung kommt. Wer mehr über die geschichtlichen Hintergründe und die Arbeitsweise der Radionik erfahren möchte, wer sich über Gepflogenheiten in diesem Bereich, der sich oft zwischen Dichtung und Wahrheit bewegt, eingehend informieren möchte, für den ist die Radionik Fibel ein unentbehrlicher Ratgeber für weitere Entscheidungen.

An dieser Stelle sei zum besseren Verständnis der Thematik auch ein Exkurs zum Thema Bewusstsein erlaubt. Die Radionik, aber auch die Bioresonanz und andere komplementärmedizinische Verfahren, wie z.B. die Akupunktur sind immaterielle Konzepte und damit bewusstseinsrelevant. Sie werden mit entsprechenden Ritualen, die Teil der jeweiligen Methoden sind, angewandt. Wer diese Verfahren einsetzen möchte und gleichzeitig Wert auf Wissenschaftlichkeit legt, der sollte im Vorfeld sein Weltbild einmal gründlich überdenken. Bekanntlich sind die immateriellen Wirkungskomponenten der vom Bewusstsein gesteuerten Methoden, nach aktuellen wissenschaftlichen Maßstäben weder erfassbar noch reproduzierbar. Mit anderen Worten, sie sind wissenschaftlich nicht anerkannt. Der Grund dafür ist einfach: Die Beteiligung des Geistes (englisch Mind), der für die Umsetzung des vom Bewusstsein gesteuerten Rituals in die materielle Wirklichkeit (englisch Matter) unabdingbar ist, entzieht sich jeglicher wissenschaftlicher Kontrolle. Was jedoch bewertet werden kann sind die Ergebnisse dieser Anwendungen in dem jeweiligen biologischen System, die je nach Kontext mit oft bemerkenswerten Erfolgen einhergehen. Sie werden von der Schulmedizin in die Kategorie „unspezifischer“ Effekte eingereiht und dem Placebo-Effekt zugeschrieben.

Ob klassische oder moderne Radionik, d.h. manuelles oder automatisches Arbeiten bevorzugt wird, ist eine Frage des Bewusstseins und liegt somit im Ermessen des Einzelnen. Jeder Anwender wird nur die Methode einsetzen, von der er überzeugt ist, dass sie für ihn und seine Patienten genau die richtige ist. Beide Methoden, klassisch und modern, haben ihre Berechtigung und führen je nach Kontext zu teils ausgezeichneten Ergebnissen und dies, mit oder ohne Diode mit weißem Rauschen. Erwähnt sei in diesem Zusammenhang, dass es bei immateriellen Konzepten keine verbindlichen Regeln für die Anwendung im Außen gibt. So ist auch ein direkter Vergleich zwischen klassischen und modernen Instrumenten und deren Diagnosetechniken kaum möglich, zumal es erfahrungsgemäß auch immer mehrere Möglichkeiten der Testung und Behandlung gibt. Der Trend in die Automatik ist vor allem bei denjenigen zu beobachten, für die der Computer, bzw. Laptop zur Praxisausrüstung und zum täglichen Umgang gehört. Alles soll schnell und automatisch funktionieren, so zumindest lautet die Devise der modernen Zeit.

Mit Bestimmtheit wissen wir, dass die Wissenschaft per se nur die materiellen Aspekte der Wirklichkeit erfassen kann und dass die Radionik als geistbasierte Methode auch ohne wissenschaftliches Plazet bestens funktioniert. Eine Tatsache, die jedoch wissenschaftsgläubigen Personen gewisse Probleme bereitet und nicht von ungefähr werden deshalb von diversen Geräteherstellern und Protagonisten der Szene oft die tollsten Erklärungsmodelle postuliert. Kein Wunder also, dass sich auf dem quantenphysikalischen Marktplatz raue und anschmiegsame Typen sowie selbst ernannte Experten tummeln, die mit ihrem Gehabe der Methode oft mehr schaden als nutzen.

Ein Grund mehr, sich eingehend mit der Thematik zu befassen und die Radionik Fibel von Claudio Romanazzi gründlich zu studieren. Auch die Anhänger der Bioresonanz und ähnlicher Verfahren würden gut daran tun, sich mit den geistigen Prinzipien ihrer Methode zu befassen, anstelle weiterhin ein wissenschaftliches Modell zu postulieren. Dabei wäre ein Umschwenken ganz einfach, denn wie einst Antoine de Saint-Exupéry (Französischer Schriftsteller und Pilot, 1900-1944) bemerkte:

"Oft genügt schon ein Wechsel der Blickrichtung, um klarzusehen."

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